Spielen nach Akkorden – ganz ohne Noten? Das geht?

Kann man ohne Noten Klavier spielen, geht das? Und dabei hat man auch Spaß? Klar geht das…

Klavier spielen kennt man meistens so: man spielt nach Noten Klavierstücke klassischer oder moderner Komponisten. Man übt die Klavierstücke also mehr oder weniger Note für Note ein, oder (wenn man das kann) spielt direkt vom Blatt.

Auch das Klavier lernen ist danach ausgerichtet. Man lernt Noten und alle möglichen Zeichen des Notensystems, nur damit man die Klavierstücke richtig anhand der Noten spielen kann. Freies Klavier spielen sieht man allerdings nicht so oft.

Freies Klavier spielen – Begleiten am Klavier

Freies Klavier spielen bedeutet grundsätzlich ohne fixe Noten zu spielen. Das kann improvisieren sein, aber auch Begleiten von Songs nach Akkorden.
Natürlich bedeutet freies Spielen nicht, dass man irgendwas spielen kann. Es muss schon zur Tonart passen, Grundkenntnisse der Musiktheorie sind auf jeden Fall dafür nötig. Beherrscht man das, dann kann man relativ am Klavier (und auch Keyboard spielen).

Freies Improvisieren am Klavier ist eine wundervolle Sache, ganz für sich allein kann man so stundenlang “dahinspielen”, es wird nie langweilig, und so entstehen oft auch ganz neue Songs. Aber auch gemeinsam mit anderen Musikern oder in einer Band macht improvisieren richtig Spaß!

Die andere Form des freien Klavierspielens ist das Begleiten. Vielleicht singst du gerne und möchtest dich am Klavier begleiten? Oder du möchtest mit Freunden gemeinsam Musik machen? Das Begleiten am Klavier zu beherrschen ist in allen diesen Fällen wichtig. Wenn jemand singt braucht es im Hintergrund die richtige musikalische Umrahmung. Die Begleitung soll den Sänger unterstützen und das Musikstück noch schöner wirken lassen, die Klavierbegleitung darf aber nie störend in den Vordergrund treten (außer natürlich bei Solos der Intros).

Was  brauchst du um am Klavier begleiten zu können?

Was braucht man um am Klavier begleiten zu können? Die Grundzüge der Musiktheorie solltest du auf jeden Fall kennen. Du musst ja wissen welche Tonarten, Akkordfolgen etc. es gibt und wie das ganze zusammenpasst. Das musst du auf jeden Fall erlernen und üben, dafür kannst du dann später beliebige Songs ohne großen Übungsaufwand begleiten.

Es lohnt sich also dahingehend sich Lehrbücher oder Onlinekurs zu kaufen – wenn du kostenlos starten willst ist vielleicht mein Crashkurs “Begleiten am Klavier für Anfänger” genau das richtige für dich. Oder du willst gleich mit Vollgas in das Begleiten starten, dann schau dir doch meine Videokurse dazu mal an.